Keine Verunglimpfung der Brüder Grimm

Stuttgart. Der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernd Grimmer MdL hat genderideologische Versuche der Verunglimpfung der Brüder Grimm zurückgewiesen. „Die hessische Journalistin Ina Knobloch hat in einer absurden Gender-Polemik ernsthaft behauptet, dass Jacob Grimm ‚ein erbitterter Feind der Emanzipation der Frau‘ gewesen sei, ‚was sich auch in eben diesem Werk widerspiegelt‘ – das ‚Deutsche Wörterbuch‘ der hessischen Märchenbrüder hatte die gemeinsame deutsche Sprache und vor allem die Grammatik entscheidend mitbeeinflusst. Zu Schriftstellerinnen äußerte er sich in einer Rezension, dass Schreiben ‚wider der Natur der Frau wäre‘ und ‚Weiber höchstens Kochbücher schreiben sollten‘. Diese zeitbedingte Auffassung, die übrigens durch Caroline Schlegel-Schelling, Rahel Varnhagen von Ense, Karoline von Günderode, Bettina von Arnim oder Annette von Droste-Hülshoff schon zu Lebzeiten Grimms ad absurdum geführt wurde, wird jetzt für den dümmlichen Vorwurf hergenommen, wir führten eine Sprache fort, ‚die von Männern mit einer derartigen Sichtweise geprägt wurde‘. Die Krönung ist dann der behavioristische Schluss, dass auf eine Sprache, die Frauen ausschließe, eine Gesellschaft folge, ‚die Frauen aus vielen Bereichen ausschließt und zum Anhängsel degradiert‘. Das ist kein Witz.“

„Wer sich vom generischen Maskulinum nicht angesprochen, sondern ausgeschlossen ‚fühlt‘, sollte überlegen, ob er diese Wahrnehmungsstörungen nicht lieber auf der Couch statt in der Öffentlichkeit therapieren lässt“, ärgert sich Grimmer. „Und dies erst recht, da Knobloch ähnlich den Formen ‚Hexe- Hexer‘ vorschlägt, die Grundform von Berufsbezeichnungen zu ändern: ‚die Wissenschaftle – der Wissenschaftler‘ oder ‚die Handwerke – der Handwerker‘. In den vielen Jahrhunderten deutscher Sprachentwicklung hat bis vor wenigen Jahren niemand über die sprachlichen Themen nachgedacht, die uns heute von elitären, feministischen Minderheiten zu diskutieren aufgezwungen werden! Grimms Verdienste sind gar nicht hoch genug zu würdigen: Die Brüder gelten als mindestens Mit-, wenn nicht gar als die Begründer der Germanistik, haben neben ihrer Sammlungstätigkeit mit der Deutschen Mythologie, der Deutschen Grammatik und eben dem Deutschen Wörterbuch ungeheure wissenschaftliche Leistungen erbracht und sind mit den anderen Hochschullehrern der ‚Göttinger Sieben‘ als Vorkämpfer des Liberalismus zu würdigen. Ihnen heute ein ‚androzentrisches‘, patriarchales Sprachverständnis zu unterstellen, ist ebenso ahistorisch wie ungerecht. Je näher eine Gesellschaft einer Gleichstellung aller Mitglieder kommt, umso weniger ist es gerechtfertigt, Ungleichheiten zu betonen.“

Dämonisierungsversuch mit unlauteren Methoden

Als misslungenen Versuch einer weiteren kläglichen Dämonisierungskampagne bewertet der AfD-Landtagsabgeordnete Bernd Grimmer die von „Pforzheim nazifrei“ veranstaltete Diskussionsrunde am vergangenen Donnerstag (wir berichteten).

„Wenn Blinde über Farben diskutieren, bleibt der Erkenntnisgewinn naturgemäß überschaubar“, kommentiert Grimmer hierzu, da sich die Kenntnisse über Partei und Programm der AfD bei allen Beteiligten auf niedrigstem Niveau bewegt hätten. Man habe sogar Schwierigkeiten damit gehabt, die eigenen Widersprüche zuzudecken. So sei die Tatsache, dass die AfD als die mit Abstand basisdemokratischste Partei angesehen werden könne und gerade wegen ihrer lebhaften innerparteilichen Diskussionen sogar Wähler verschrecke, kaum mit der Erfindung eines „autoritären Systems“ in Einklang zu bringen gewesen. Auch die Sichtweise von Frau Mast, dass die AfD „Bindungen zerstören wolle“, sei besonders angesichts des Einsatzes der Partei für die Wahrung des inneren Friedens in der Gesellschaft als absurd erkennbar gewesen. Als unbestreitbares Highlight sieht Grimmer allerdings die Forderung nach einer „Allianz der Anständigen“ – ausgerechnet von Frau Mast, die gerade erst die Berliner Spitzenkandidatur der Promotionsbetrügerin Giffey wortreich verteidigt habe.

Als hochgradig bedenklich findet Grimmer hingegen die Vorgehensweise der Veranstalter, keine einzige kritische Frage von Zuschauern aus dem Chat zugelassen, sondern die Diskussion ausschließlich auf beifällige Anmerkungen beschränkt zu haben. Man sei sogar so weit gegangen, missliebige Fragen von Zuschauern unverzüglich aus dem Chat zu löschen, was einige empörte Anrufe von Teilnehmern bei der AfD zur Folge gehabt habe. Hier habe sich gezeigt, wie in Wahrheit die freie Diskussion in einer „offenen Gesellschaft“ begrenzt und manipuliert werde.

Grimmer kündigt an, dass der AfD-Kreisverband Pforzheim sich in seiner Alternativen Runde am kommenden Mittwoch, 20.00 Uhr – ebenfalls per Live-Stream – mit den subtilen Methoden der Diffamierung und Dämonisierung der AfD auseinandersetzen werde. Er wird unter https://youtu.be/xFK1xPKNojw übertragen werden.

 

Titel-Aberkennung für Giffey überfällig

Stuttgart. Der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernd Grimmer MdL hat die Aberkennung des Doktortitels von Franziska Giffey (SPD) durch die FU Berlin als überfällig bezeichnet. „Dass sie den Doktorgrad durch ‚Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung‘ erwarb, in dem sie Texte und Literaturnachweise anderer Autoren ohne hinreichende Kennzeichnung übernommen hatte, war seit Monaten klar. Die von der FU damals ausgesprochene und jetzt zurückgezogene Rüge war bereits unrechtmäßig, weil es dafür schlicht an einer Rechtsgrundlage fehlte und es die im Promotionsverfahren gar nicht gibt. Schon hier wäre nur die Aberkennung in Frage gekommen.“

Diese Verfahrensverschleppung hat nur Verlierer produziert, erkennt Grimmer. „Giffey hat die Universität düpiert, auf deren wissenschaftlichen Rang Schatten fielen. Aber auch die plagiierten Autoren, die ihr zürnen, die Hochschul- und Gymnasiallehrer, die ihren Schülern korrektes Arbeiten beibringen wollen und natürlich alle, die ihre Titel redlich erworben haben; aber sich angesichts von ‚Promotionsagenturen‘, Ghostwritern usw. für ihre Redlichkeit scheinbar schon rechtfertigen müssen. Und nicht zuletzt war sie Auslöser der unsäglichen Diskussion im Januar, den Doktortitel abzuschaffen, um solche ‚Skandale‘ zu ‚vermeiden‘ – ganz zu schweigen vom Imageverlust der Politik. Denn es war und ist unverfroren, selbst auf die Führung des Doktortitels zur verzichten und zugleich an einer Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin im September festzuhalten. Der unverzügliche Rücktritt von dieser Kandidatur muss die Folge sein!“

Menschenrechtsinstitut verbreitet Unsinn

Stuttgart. Der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernd Grimmer MdL hat dem Deutschen Institut für Menschenrechte DIMR vorgeworfen, steuerfinanzierten Unsinn zu verbreiten. „Just am Tag nach der Magdeburger Wahl erklärt eine 32seitige Handreichung des Instituts unter dem Titel ‚Nicht auf dem Boden des Grundgesetzes‘, dass die AfD ein ‚national-völkisches Menschenbild‘ vertrete. Ja schlimmer noch: ‚rassistische Positionierungen‘ seien Bestandteil ‚ihres Programms, ihrer Strategie sowie von Positionierungen durch Führungspersonen und Mandatsträger‘. Festgemacht werden diese absurden Behauptungen 2021 am Grundsatzprogramm von 2016 (!) sowie dem Bundestagswahlprogramm 2017 (!). Das ist kein Witz. So wirft der Autor der Publikation, Hendrik Cremer, der AfD vor, ihre national-völkischen Positionen zielten darauf ab, den ‚Grundsatz der Gleichberechtigung aller zum Staatsvolk gehörenden Menschen zu durchbrechen‘. Allein das ist juristischer Unsinn. Denn das Staatsvolk sind eben nicht alle Menschen, die auf dem Gebiet eines Staates leben, sondern nur die Staatsangehörigen, die sowohl positive Anspruchsrechte als auch Freiheits- und Abwehrrechte haben. Damit aber sind nur Staatsbürger gemeint.“

Der Autor konstruiert Vorwürfe, die durch nichts gedeckt sind, erkennt Grimmer. „Es ist schlicht diffamierend, von angeblichen ‚offen ausgesprochenen Drohungen‘ zu schreiben, in denen die AfD der ‚Gewalt zur Erreichung ihrer politischen Ziele das Wort‘ rede. Das entspricht der überdies falschen Gleichsetzung, nach der rechts, rechtsradikal und Nazi Synonyme seien. Was die AfD heute vertritt, war noch vor zehn Jahren Position der CDU. Der Text entspricht aber exakt dem Weltbild seines Autors, für den politische Bildung trotz des Neutralitätsgebots nicht neutral ist, für den Personenkontrollen anhand polizeilicher Lagebilder ‚Racial Profiling‘ sind, ja der den Begriff ‚Rasse‘ aus dem Grundgesetz streichen und Wahlplakate selbst dann entfernen lassen will, wenn sie keinen Straftatbestand des deutschen Strafrechts erfüllen. Daneben erinnere ich daran, wenn auch ungern, dass der Bundestag gleich zwei AfD-Vorschläge für einen Sitz im Kuratorium des Instituts ablehnte: Vera Lengsfeld und Angelika Barbe. Letztere ist übrigens nicht nur bis heute CDU-Mitglied, sondern auch jahrelang im Bundesvorstand der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft. Und ich erinnere auch daran, dass das Institut gegen ein Verbot von Kinderehen war. Hier offenbar sich ein mindestens fragwürdiges Rechtsverständnis. Von der damit verbundenen Wählerbeschimpfung abgesehen, maßt sich das vom Bundestag finanzierte Institut mit dieser Handreichung nicht nur Aufgaben des Verfassungsschutzes an, die dieser seit fünf Jahren offenbar nicht erfüllt, sondern auch noch der Beliebigkeitsausdeutung politischer Begriffe.“

Sylvia Limmer: NO2-Grenzwertüberschreitung: Deutsche EU-Abgeordnete anderer Parteien haben uns Klage gegen Deutschland eingebrockt!

Der Europäische Gerichtshof hat einer Klage der EU-Kommission gegen Deutschland stattgegeben, wonach Deutschland es versäumt habe, die ständige Überschreitung der Grenzwerte für Stickoxid (NO2) zwischen 2010 und 2016 einzudämmen. Deutschland drohen nun Strafzahlungen. Dr. Sylvia Limmer, Umweltpolitische Sprecherin der AfD-Delegation im EU-Parlament und Beisitzerin im Bundesvorstand der AfD, nimmt hierzu wie folgt Stellung:

,,Die Grenzwerte, die Deutschland überschritten haben soll, gehen zurück auf die sogenannte Luftqualitätsrichtlinie vom Mai 2007, die zu den Fahrverboten in Stuttgart und anderen deutschen Städten geführt hat. Über diese Luftqualitätsrichtlinie wurde schon 2007 im EU-Parlament abgestimmt. Berichterstatter war der EU-Abgeordnete Holger Krahmer (FDP).

619 EU-Abgeordnete stimmten damals für diese Richtlinie und 33 dagegen (vor allem von der polnischen PiS und der britischen UKIP), bei vier Enthaltungen. Die AfD war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht gegründet, und so stimmten ausnahmslos alle deutschen EU-Abgeordneten für diese Richtlinie: Die deutschen Abgeordneten haben uns also einstimmig (!) mit ihrem Stimmverhalten im November 2007 Fahrverbote und erfolgreiche Klagen der Kommission gegen Deutschland eingebrockt, für die wir nun zahlen dürfen. Dieser Vorgang verdeutlicht die Notwendigkeit der AfD.

Wir fordern, dass die willkürlich definierten und von vielen Experten und Lungenärzten kritisierten EU-Luftqualitäts-Grenzwerte durch unabhängige Wissenschaftler überprüft, neu bewertet, und korrigiert werden, anstatt sich dem Stickstoffpaternalismus ohne Weiteres zu unterwerfen. Schließlich wird die Luft in Europa seit 20 Jahren immer sauberer, während die Lebenserwartung der Europäer steigt. Unter diesen Umständen ist eine weitere Verschärfung der Grenzwerte, wie sie von Einigen gefordert wird, völlig absurd.’’

Black Studies sind negativer Rassismus

Stuttgart. Der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernd Grimmer MdL hat der Einführung eines Studiengangs „Black Studies“ an deutschen Hochschulen eine Absage erteilt. „Wer in der ZEIT ernsthaft fordert, dass deutsche Studenten ‚schwarze deutsche Geschichte und Panafrikanismus‘ nicht mehr ‚aus einer eurozentrischen, sondern einer afrozentrischen Perspektive‘ studieren sollen, betreibt eine herrschaftspolitische Anmaßung, die nach 80 Jahren als Umkehrung einstiger deutscher Weltherrschaftsphantasien erscheint. Das verwundert aber nicht einer bei einer schwarzen Aktivistin wie Natasha Kelly, die als Kommunikationswissenschaftlerin behauptet, dass Hochschulen ‚Keimzelle des Übels‘ seien, weil durch sie ‚ein Rassedenken‘ transportiert werde, ‚das durch Immanuel Kants Rassenlehre Verbreitung fand‘. Wer die Welt so einseitig verzerrt wahrnimmt, sollte sich nicht hinter Schlagwörtern wie ‚Vielfalt‘ verstecken. Was sie hier fordert, ist nichts anderes als umgekehrter Rassismus.“

Grimmer ärgert vor allem der Vorwurf, dass schwarze Personen ‚objektifiziert‘ würden, wenn sie in ‚Erzählungen weißer Autoren‘ vorkämen. „Dürften dann auch keine Literaturnobelpreise mehr verliehen werden, weil sich weiße Juroren erdreisten, die Qualität schwarzer Autoren oder, noch schlimmer, schwarzer Figuren weißer Autoren zu bewerten? Die Art und Weise solchen Denkens passt zu einer ideologisierten Wissenschaftlerin, die vor Jahren sogar behauptete, dass Fotografie rassistisch sei. Wieso machen uns eigentlich keine Japaner ähnliche Vorwürfe in Bezug auf ‚asiatische Figuren‘? Es ist absurd, nationale Selbstverständlichkeiten derart ins Gegenteil zu verkehren. Der Verdacht liegt nahe, dass es Kelly nur um akademische Versorgungsposten von ihr und ihresgleichen in der Art eines Studiengangs geht, der nichts anderes ist als buntbemalte Gender Studies.“